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Euregiokompetenz Plus

Nachdem durch die Euregiokompetenz ein Fundament gelegt worden war, beschloss man, noch einen Schritt weiter zu gehen und – ganz im Sinne eines weiteren Zusammenwachsens des Wirtschaftsraumes Euregio Maas-Rhein – die Berufsabschlüsse in den drei Ländern selbst zu harmonisieren.

Man ging in zwei Schritten vor:

  1. 10 Ausbildungsberufe wurden ausgewählt, bei denen eine erhöhte grenzüberschreitende Nachfrage erkennbar war, u.a. Koch,  Berufskraftfahrer, Elektroinstallateur, Industriemechani­ker, Chemie­laborant, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Fachkraft für Lager und Logistik. Bei diesen Berufen wurden die Lehr- und Ausbildungspläne aller fünf Partnerregionen verglichen und die evtl. fehlenden Inhalte als Brückenqualifikationen deklariert.
  2. In den beteiligten Berufsbildungsinstitutionen können nun diese sogenannten Brückenqualifikationen erworben werden: es handelt sich um Module, die die jeweiligen Diffe­ren­zen zu der Ausbildung im Nachbarland ausgleichen und eben überbrücken.
Zusammen mit den Inhalten von „Euregiokompetenz“ ist ein Arbeitnehmer so für den euregionalen Arbeitsmarkt bestens gerüstet.