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Grundlagen

Nachdem durch die Euregiokompetenz ein Fundament gelegt worden war, beschloss man, noch einen Schritt weiter zu gehen und – ganz im Sinne eines weiteren Zusammenwachsens des Wirtschaftsraumes Euregio Maas-Rhein – die Berufsabschlüsse in den drei Ländern selbst zu harmonisieren.Man ging in zwei Schritten vor:

Ausbildungsberufe wurden ausgewählt, bei denen eine erhöhte grenzüberschreitende Nachfrage erkennbar war: Koch, Berufskraftfahrer, Elektroinstallateur, Industriemechani­ker, Chemie­laborant, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Fachkraft Lager und Logistik, CNC-Mechaniker, Bürokaufmann, Restaurantfachmann. Man verglich die Lehr- und Ausbildungspläne aller Partnerregionen und definierte die Unterschiede, die teilweise sehr gering waren, als Brückenqualifikationen.

In den beteiligten Berufsbildungsinstitutionen können nun die sogenannten Brückenqualifikationen erworben werden: es handelt sich um Module, die die jeweiligen Diffe­ren­zen zu der Ausbildung im Nachbarland ausgleichen und eben überbrücken.

Zusammen mit den Inhalten von „Euregiokompetenz“ ist ein Arbeitnehmer so für den euregionalen Arbeitsmarkt bestens gerüstet.